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Creative Spaces für kreative Ideen

Gestartet ist die Wohngemeinschaft im Belgischen Viertel 2008 mit einer CaféBar. 2010 gesellte sich das Theater dazu und schuf eine Bühne für verschiedenste Kulturprogramme. Inzwischen – zehn Jahre später – ergänzen ein Hostel und die Kreativräume das Angebot der Wohngemeinschaft und machen das besondere Konzept aus. Hier wurde mit viel Kreativität viel Raum für Kreativität geschaffen. Im Gespräch mit Guido, einem der drei Gründer, erfahren wir mehr über die Wohngemeinschaft. Vor allem die Creative Spaces interessieren uns.
Die vier Räume „The Balance“, „Das Plenum“, „Die Simultanten“ und „Die Audiothek“ laden zum Nachdenken ein und dienen für Seminare, Workshops oder kreative Meetings. Die Settings, die ausgefallener und unterschiedlicher nicht sein könnten, sind aus dem Anspruch entstanden, frische Umgebung für neue Ideen zu schaffen. Wer kennt sie nicht, die tristen, eintönigen Tagungsräume mit „psychedelischen Teppichen aus den 1970er Jahren“, wie Guido schmunzelnd sagt, die jeden noch so einfallsreichen Gedanken direkt im Keim ersticken?
In jedem Raum findet ein anderes Thema statt und schlägt eine Herangehensweise vor, die allerdings keineswegs zufällig gewählt ist. Im Plenum zum Beispiel, das an ein römisches Theater erinnert, herrschen klare, zurückhaltende Linien vor. Es eignet sich für zielgerichtete Diskussionen; das Wort steht im Vordergrund. Wer sich jedoch schwertut, still zu sitzen, sollte in „The Balance“ eine Runde abhängen. Der Name des Raumes deutet aber schon an, was man hier für sich und die Arbeit im Team außerdem finden kann: Gleichgewicht!
Zentraler Ort für alle Gäste der Wohngemeinschaft ist immer noch die CaféBar, von allen liebevoll und passenderweise als Wohnzimmer bezeichnet. Egal ob Hostelgast, kreativer Kopf oder Nachteule, hier lassen sich auch mal alle Besucher zusammen ein kühles Bier schmecken.

Schaut doch mal bei Die Wohngemeinschaft vorbei!